Ein offizielles Statement gibt es dazu von den großen Herstellern nicht. Aber schon seit einiger Zeit ist klar: Die Konsolen sterben aus, sie sind technisch nicht mehr auf dem neusten Stand. Bestes Beispiel ist die . Sony hat bestätigt, das der Verkauf der neuen vor Weihnachten stattfinden soll. Bereits vor der Corona-Krise wurden die Stückzahlen in der Produktion aber erheblich gesenkt. Schon seit 3 Jahren bricht der Verkauf der Geräte ein. Die Nachfrage nimmt deutlich ab. In Zukunft werden Spiele, genauso wie und Musik nur noch gestreamt.

Dabei fing alles so gut an. Ralph Baer war der Pionier, ohne ihn würde es keine Spielkonsolen geben. Fast 50 Jahre alt sind sie. Die erste kam 1971/72 auf den Markt. Es gibt sogar Prototypen, die bis ins Jahr 1968 zurückreichen.

Konsolen eroberten den Markt

Damals konnte man natürlich mit den wenig anfangen, dennoch wurde diese Spielekonsole, damals ohne PC, Speicher und Internet, über 360.000 Mal verkauft. Der Preis für die Magnavox Odyssey betrug damals 100 Dollar und wurde später auf 50 Dollar gesenkt. 1970 war das viel Geld. Später folgten dann die ersten PCs und Spielecomputer.

Die erste Spielekonsole, die einem eigenständigen PC glich, war die Fairchild Channel F. Über Steckmodule konnten verschiedene Spiele wiedergegeben werden und verfügte bereits über 2D Lautsprecher. Sie ist der Vorgänger des Game Boys. Die Konsole kam 1976 auf den Markt. Die erste und einzige deutsche Konsole wurde 1978 als Interton VC4000 verkauft, schaffte aber nie den Erfolg der Produkte aus den USA. Heute gibt zwar den Hersteller noch, allerdings stellt dieser nur noch Hörgeräte her.

Interessant wurde es aber erst ab 2000, als die PS2 auf den Markt kam und die Konsolen nicht nur zum Spielen geeignet waren, sondern zu einem multifunktionalen Zentrum der Unterhaltung wurden. So konnten sie auch DVDs und CDs abspielen. Bis heute teilen sich Microsoft, Sony und Nintendo den Markt.

Konsolen sterben aus

Die Verkaufszahlen brechen seit 3 Jahren kontinuierlich ein. Die Nachfrage geht deutlich zurück. Vor allem bei den jungen Käufern, während Spieler ab 35 noch auf die Konsolen schwören. Aber wie bei fast allen Produkten sind die Jungen die entscheidenden und diese spielen vorwiegend mit dem Smartphone.

So wundert es kaum, dass Spiele künftig nur noch per Streaming verfügbar sein werden. Der neue 5G Standard verändert alles. Einen teueren Spiele-Computer braucht dann niemand mehr. Es reichen einfachste Hardwarevoraussetzungen, um per Streaming komplexe Spiele nutzen zu können. Wir erleben ja mittlerweile überall ein Streaming. Bein Konzerten, Fußballspielen, selbst das Live-Streaming von Kasinospielen wird immer populärer. Wenn 5G erst überall verfügbar sein wird, wandelt sich der Markt.

Mit Amazon spielen?

Amazon ist der Platzhirsch, im Gegensatz zu anderen Streaming Anbietern wie und Co., verdient der Versandriese auch Geld. Schon jetzt gibt es Gerüchte, das Amazon direkt in das Streaming Geschäft mit Spielen einsteigen könnte. Künftig könnten dann die beliebtesten Gaming-Abenteuer direkt beim Konzern über die Cloud abgerufen werden. Wir sind gespannt, wie sich das Geschäft entwickeln wird.

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