Review – Detroit: Become Human

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, , die aussehen wie Menschen und nur dafür gemacht wurden um den Menschen das Leben zu erleichtern. Doch auf einmal bekommen sie Gefühle, haben Emotionen und Mitgefühl. Die Menschheit stürzt sich ins Chaos. So oder so ähnlich könnte die Einführung in das neue Abenteuer des PS4 Exklusivtitels Detroit: Become Human  von heißen. Ist es wirklich so eine Emotionale Achterbahnfahrt oder eher heiße Luft?

Story

Androiden, Maschinen, die aussehen wie Menschen und nur dafür gemacht wurden, um den Menschen Arbeit abzunehmen. Beispielsweise Haushalt, Sicherheitsdienst oder sogar Prostituierte.
Wir schlüpfen in die Rolle von Kara, Markus und Connor, drei komplett verschiedene Androiden in der namens gebenden Stadt .

Kara, gespielt von Valorie Curry, ein weiblicher Haushalts-, der sich um den Haushalt, aber auch um Kinder kümmern soll.
Markus, gespielt von Jesse Williams, ein persönlicher Pfleger für ältere Leute.
Und Android Nummer drei ist Connor, gespielt von Bryan Dechart, ein Prototyp, der die Polizei dabei unterstützen soll die sogenannten Abweichler aufzuspüren.

Abweichler sind diese, die ihrer Software nicht folgen sondern auf einmal einen eigenen Willen haben.
Genau das passiert nämlich mit Kara, da , ihr Besitzer der Alkohol und die Droge Red Ice in Massen konsumiert und dadurch gegenüber seiner Tochter Alice sehr gewalttätig wird.
Genauso mit Markus, dessen Besitzer und Maler Carl schwer krank ist und Markus für etwas beschuldigt wird, was er gar nicht getan hat.
Bei Connor hängt es davon ab, wie man sich im Spiel entscheidet, ob er zum Abweichler wird oder strikt seine Aufgaben erledigt.

Markus spielt dabei eine wichtige Rolle, denn er führt eine Gruppe an, die sich gegen die Menschen auflehnen. Ob ihr friedlich oder gewalttätig dabei vorgeht liegt in eurer Hand. Genauso liegt es an euch wie ihr die Fälle mit Connor und seinem Partner Hank angeht. Kara, die mit Alice abgehauen ist und fortan auf der Flucht sind, suchen eine Möglichkeit irgendwo ein neues Leben anzufangen, doch das ist natürlich nicht so einfach. Letzten Endes hängt vieles davon ab, wie ihr euch entscheidet.

Wer Heavy Rain oder Beyond two Souls kennt, der weiß genau was auf ihn zukommt, denn Spiele von David Cage sind keine Spiele im eigentlichem Sinn, sondern interaktive . Heißt ihr habt mehrere Handlungsstränge, die ihr beeinflussen könnt durch eure Entscheidungen und Quick-Time Events.
Und da ist das Stichwort: Quick-Time Event. Das heißt ihr drückt die Taste, die euch angezeigt wird und euer Charakter führt die Aktion aus, doch das Spiel besteht nicht nur darin sondern ihr könnt euch auch im Rahmen des jeweiligen Levels bewegen und beispielsweise Sachen analysieren oder mit Leuten reden. Dabei ist es auch entscheidend was ihr tut, denn alles was ihr macht verändert den Lauf der Geschichte.

Technik

Grafisch haben wir es hier mal wieder mit einem Meisterwerk zu tun. Nicht nur die Gesichtszüge, auch die Belichtung und beispielsweise digitale Anzeigen sehen sehr prachtvoll aus. Was etwas stört sind die realen Bilder und Videos im Spiel. Davon gibt es zwar nicht viele, aber es wirkt sehr aufgesetzt.
Auch der Sound ist gut oder besser gesagt er ist brachial. Nicht nur die deutsche Synchro macht ordentlich was her, nein auch die Effect-Sounds wie Explosionen hauen einen um. Der Soundtrack untermalt das ganze auch mit dem jeweiligen Track.

Fazit

Eine Achterbahn der Gefühle? Auf jedenfall! Ein Spiel für Actionsfans? Eher nicht! Für wen dann?
Wer eine mitreißende Geschichte erleben will und dabei nicht wie in einem Action-Adventure alles machen muss, sondern nur Auswahlmöglichkeiten hat, aber dadurch die Geschichte verändert und ab und zu auch mal ermitteln darf, sowie dabei mehrere Handlungsstränge erleben will, der ist hier genau richtig.

Mich hat Detroit: Become Human  nicht enttäuscht und bei Spielen von Qunatic Dream weiß man im Grunde auch worauf man sich einlässt.
Besser als Beyond two Souls? definitiv. Auch besser als Heavy Rain? Spielerisch ja, aber storytechnisch kann man das nicht vergleichen.
Im Gesamtpaket ist es aber zu 100% ein Spiel, was man nicht verpassen sollte.

Detroit: Become Human
Overall
9/10
9/10
  • Story - 9/10
    9/10
  • Gameplay - 8/10
    8/10
  • Technik - 10/10
    10/10
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User Review
10/10 (2 votes)

Kurzfassung

Wer eine mitreißende Geschichte erleben will und dabei nicht wie in einem Action-Adventure alles machen muss, sondern nur Auswahlmöglichkeiten hat, aber dadurch die Geschichte verändert und ab und zu auch mal ermitteln darf, sowie dabei mehrere Handlungsstränge erleben will, der ist hier genau richtig.

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