Review: The Last of Us Part II

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Mit setzen Sony und das Abenteuer der nicht mehr so kleinen Ellie fort. Was wir hier erleben gleicht einem Meisterwerk mit grandioser Story, guter Synchronisierung und einem raffiniertem Storytwist. Hier nun der Test für den meist erwarteten PS4-Exklusivtitel.

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STORY

Mehrere Jahre sind seit dem Ende von vergangen und in Teil 2 dreht sich nun alles um Ellie. Sie ist nicht mehr die kleine Ellie, sondern eine junge, Erwachsene Frau. Sie lebt mit Joel und anderen Freunden in einer kleinen Stadt, die sich gegen die Infizierten und anderen feindlich gesinnte Menschen erfolgreich zur Wehr setzt.

Doch ein traumatisches Erlebnis schickt Ellie auf einen Rachefeldzug in die zerstörte US-Metropole Seattle. Dort hat es Ellie mit zwei verfeindeten Fraktionen zu tun, die sich gegenseitig bekämpfen. Und auch die vom Cordyceps Pilz-Virus infizierten sind weiter eine große Gefahr.

All das muss Ellie aus dem Weg räumen, um ihrem Ziel nach Rache näherzukommen.

Wie ist Ellie zu der Frau geworden, die sie jetzt ist? Das veranschaulichen mehrere Rückblenden, die zu den besten Spielabschnitten gehören. Sie zeigen Ellie zusammen mit Joel. Hier ist sie noch eine Teenagerin, die Comics mag und lieber Astronautin als Überlebenskünstlerin geworden wäre.

Zwar spielt sich The Last of Us Part II oft wie ein Schleichspiel, ist aber nicht mit einem Splinter Cell zu vergleichen. Ellie mag zwar hart und dreckig sein, aber sie ist nicht wie die üblichen Stealth Charaktere wie ein Sam Fisher oder Agent 47, die das Schleichen zur Perfektion gemacht haben. So dauert es beispielsweise einige Sekunden, bis sie ihrem Gegner das Messer so weit in den Hals gerammt hat, dass er endlich ausblutet. So kommt es auch vor, dass wir dabei entdeckt werdem und fliehen oder improvisieren müssen, um ihr Leben zu retten. Neben Stichwaffen stehen uns aber auch ein Arsenal aus Schusswaffen, Granaten und Nahkampfwerkzeugen zum Einsatz. Schusswaffen können außerdem an Werkbänken modifiziert werden um z.B. bessere Präzision oder ein größeres Magazin zu bekommen.

Die Steuerung ist so realistisch, dass es tatsächlich so wirkt und aussieht als ginge es um Leben und Tod. Zwar haben wir in den Nahkämpfen nur zwei Tasten, aber es entsteht ein so intensives Gerangel, dass wir teilweise selbst ins Schwitzen geraten.

Technik

Auf der normalen Playstation 4 läuft das Spiel mit einer Auflösung von 1080p (1.920 x 1.080 Pixel) und auf der PS4 Pro mit 1440p (2.560 x 1.440 Pixel). Die Bildrate liegt auf beiden Konsolenversionen bei konstanten 30 fps.

Unter Barrierefreiheit finden sich außerdem in den Optionen außergewöhnlich umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten. So gibt es beispielsweise Audiohilfen, eine Bildschirmlupe und Fehlsichtigkeitsmodi. Wer mag, kann sich sogar jeden Bildschirmtext vorlesen lassen.

Für Spieler mit geringer Sehkraft gibt es sogar die Option, die Rätsel zu überspringen oder lassen in Kämpfen bestimmte Gegnermanöver deaktivieren, so dass Feinde dich nicht flankieren oder weniger präzise Schüsse abgeben.

Fazit

The Last of Us Part II ist eine gelungene Fortsetzung, die weitaus brutaler ist als sein Vorgänger. Dennoch wirkt es nicht aufgezwungen und erzählt eine wunderschöne Geschichte rund um Ellie. Mit einer Spielzeit von mind. 20 Stunden bekommt man hier ein wunderschönes Spiel mit einigen Rückblenden, emotionalen Momenten und einer Grafik die sich sehen lassen kann.

Dieses Spiel sollte man als PS4 Besitzer auf keinen Fall verpassen.

The Last of Us Part II
Overall
8.7/10
8.7/10
  • Story - 8.9/10
    8.9/10
  • Gameplay - 8.2/10
    8.2/10
  • Technik - 9/10
    9/10
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KURZFASSUNG

The Last of Us Part II ist eine gelungene Fortsetzung, die weitaus brutaler ist als sein Vorgänger. Dennoch wirkt es nicht aufgezwungen und erzählt eine wunderschöne Geschichte rund um Ellie. Mit einer Spielzeit von mind. 20 Stunden bekommt man hier ein wunderschönes Spiel mit einigen Rückblenden, emotionalen Momenten und einer Grafik die sich sehen lassen kann.

Dieses Spiel sollte man als PS4 Besitzer auf keinen Fall verpassen.

Pros

  • grandiose Grafik
  • spannende Story
  • einfache Steuerung
  • Sechs Schwierigkeitsgrade

Cons

  • sehr wenige Bugs
  • Begleiter-KI mit wenigen Aussetzern
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