Für viele Menschen ist das Bargeld noch immer sehr wichtig für die Geschäfte im Alltag. Bargeld suggeriert eine gewisse Sicherheit, da man gut überblicken kann, wie viel noch da ist und man physisch im Geldbeutel feststellt, wenn etwas ausgegeben wurde. Auch die Bankkarte ist noch fest verankert als Zahlungsmittel. Der Bitcoin oder auch Kryptowährungen anderer Art haben den Weg in den Alltag noch nicht wirklich gefunden, da die Gesellschaft für eine solche Umstellung noch nicht komplett bereit ist und auch noch viele Fragen bezüglich der Währung und ihrer Eigenschaften ungeklärt sind.

Der Bitcoin und der Weg in die Mitte der Gesellschaft

Aktuell ist die Kryptowährung vor allem ein Anlageobjekt für Investoren, die sie quasi wie ein Wertpapier behandeln und entsprechend damit Geschäfte machen. Diese Investoren haben nicht grundlegend ein Interesse daran, dass der Bitcoin als Kryptowährung in den Alltag der Menschen einfließt. Die Frage muss ohnehin gestellt werden, wie dies in einer Gesellschaft vollzogen werden soll, die für diese Währung noch so gar keine Aufnahmebereitschaft zeigt. 

Gerade in Deutschland hat es sich in der Vergangenheit immer wieder so dargestellt, dass technologische Neuerungen nur langsam einen Weg der Akzeptanz in der Gesellschaft finden. Da sind andere Länder erheblich schneller. 

Genau diesen Weg muss der Bitcoin aber einschlagen. Die Gesellschaft muss Kryptowährungen akzeptieren, und zwar in der Breite. Erst dann kann seriös darüber nachgedacht werden, entsprechende Zahlungen in den allgemeinen Alltag einzuführen. Es wird sicherlich mehr und mehr Unternehmen geben, die bei ihren Onlinezahlungen bereits den Bitcoin akzeptieren werden, aber das bedeutet trotz der monumentalen Rolle des Internets noch nicht den Eintritt in den Alltag.

Auch Online Casinos kämpfen schon lange um eine breite Akzeptanz in der Gesellschaft und der Kampf ist noch nicht zu Ende. In Verbindung mit dem Bitcoin gibt es aber immer mehr Möglichkeiten, die zumindest in der Welt der Online Casinos ein Stück Alltagstauglichkeit für die Kryptowährung bedeuten, da man problemlos ein BTC Casino finden kann.

Der Bitcoin und seine Möglichkeiten

Für die Kryptowährung gibt es bereits einige Zahlungsmöglichkeiten, die noch gar nicht landläufig bekannt sind, die aber bereits ein ganzes Stück an Normalität verschaffen. In der kanadischen Stadt Richmond Hill kann inzwischen bereits die Grundsteuer mit Bitcoin gezahlt werden, was deutlich macht, dass auch Behörden bereits den Gedanken verfolgen, die Kryptowährung als Zahlungsmittel auch als Investition zu sehen. Das ist zumindest kreativ. Wer glaubt, dass dies sicherlich nur in Nordamerika der Fall ist, liegt aber falsch. Das Handelsregisteramt von Zug in der schönen Schweiz erlaubt ebenfalls bereits entsprechende Zahlungen.

Beide Beispiele sind sicherlich noch Sonderfälle, die nicht unbedingt dokumentieren, dass der Bitcoin bereits in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Jedoch bedarf es mehrerer dieser Fälle, um diese Kryptowährung populärer und gleichzeitig auch gewöhnlicher zu machen.

Der Bitcoin am Bankautomaten kann der Durchbruch werden

Es ist sicherlich richtig, dass der gewöhnliche Deutsche sehr gerne an den Bankautomaten geht, um seine Bankgeschäfte zu erledigen. Noch immer ist Onlinebanking nicht so weit verbreitet, dass es als flächendeckend zu bezeichnen wäre. 

Da kommt aber die Arbeit des Fintech-Start-ups Just Pay gerade richtig, denn dort arbeitet man an einer Software, die auf Bankautomaten gespielt werden kann und dem Bankkunden erlauben würde, am Automaten in Bitcoin zu investieren. Das hätte weitreichende Folgen, denn damit könnten auf einen Schlag Millionen von Kunden erreicht werden, und das würde sicherlich einen Eintritt in die Alltagsgeschäfte bedeuten. 

Es geht dabei darum, dass den Bankkunden eine Möglichkeit angeboten wird, Geld von ihrem Konto in Bitcoin anzulegen. Just Pay bietet die Software an, die dann dafür sorgt, dass investiert wird und im eigenen Bankkonto auch die Kursentwicklungen nachvollzogen werden können. Das würde Bankkunden gleich zu regelmäßigen Bitcoin Investoren machen, denn in der Einfachheit liegt hier die Möglichkeit. 

-Zahlungsmöglichkeiten ausgestattet

Erfolgreiche Unternehmen aus dem Online Business machen es vor. Der zu Amazon gehörende Streaming-Riese Twitch bietet inzwischen wieder Bitcoin und Bitcoin Cash als Zahlungsmittel an. Das dort eher noch jüngere Publikum wird somit mit dieser Kryptowährung groß und lernt, sie als völlig normale und legitime Zahlungsoption wahrzunehmen. Langfristig ist das natürlich ein sicherer Weg in die Mitte der Gesellschaft. Sollten auch Möglichkeiten bei etablierten Portalen wie Amazon selbst, oder entstehen, dann wäre sicherlich gewährleistet, dass der Umstieg von vielen Kunden noch erheblich schneller vollzogen werden würde. 

Twitch ist ein erster Schritt in diese Richtung. Immer mehr Freischaffende versuchen, sich über die Online-Streaming-Idee ein neues Standbein aufzubauen, und benötigen daher auch Zahlungsoptionen für potentielle Kunden. Sowohl Facebook als auch Twitter oder Instagram machen sich fortlaufend Gedanken darüber, wie sie ihren Kunden und Mitgliedern neue Monetarisierungsgelegenheiten ermöglichen können. Das wiederum ergibt einige Chancen für den Bitcoin, der eben nicht nur Zahlungsmittel, sondern auch Investitionsobjekt ist, was er so ziemlich allen anderen Zahlungsmitteln voraushat. 

Bitcoin Konto und Bitcoin Kreditkarte bereits vorhanden

Ein Bitcoin Konto ist nicht mehr unmöglich, auch wenn es sich nicht mit einem herkömmlichen Bankkonto vergleichen lässt. Dies dient zwar in erster Linie der Umwandlung von Euro in Bitcoin, kann aber schließlich auch zum Bezahlen genutzt werden. Das geht natürlich nur bei den Online Shops, die eine Zahlung mit der Kryptowährung schon akzeptieren.

Eine noch praktikablere Möglichkeit bietet die Bitcoin Kreditkarte an. Hier gibt es zwei verschiedene Optionen. Zunächst einmal eine Prepaid Bitcoin Kreditkarte, die es ermöglicht, dass überall, wo mit Kreditkarte gezahlt werden kann, Zahlungen mit den vorhandenen Bitcoin durchgeführt werden können. Das Prinzip ist, dass die Kryptowährung zunächst auf die Karte geladen wird und dann zum tagesaktuellen Kurs in entsprechende Währungen wie Euro umgewandelt wird.

Dadurch wird der Bitcoin dann salonfähig gemacht, selbst wenn die Supermarktkasse anvisiert wird. In den meisten Fällen wird die Kreditkarte per App verwaltet, in der dann auch die Umwandlungsmöglichkeiten und Kurse genau zu erfahren sind. Bitcoin Wallet Kreditkarten funktionieren dagegen nur dort, wo auch wirklich diese Kryptowährung zugelassenes Zahlungsmittel ist. 

Fazit: Der Bitcoin wird immer alltagsfähiger

Strategisch ist die Kryptowährung schon im Alltagsgeschäft angekommen, zumindest wenn der Kunde das möchte. Aber es gibt noch viele Möglichkeiten, die erst noch weiter erschlossen werden müssen. Je gewöhnlicher der Einsatz wird, desto häufiger wird der Bitcoin auch genutzt werden. Das wiederum könnte dann schlussendlich auch die Investoren wieder interessieren, da es sich zweifellos positiv auf den Kurs des Bitcoin auswirken würde. 

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