Top 10 – Tomb Raider

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Eine Ikone, eine Heldin, der sexyest Arsch der Videospielgeschichte – Oder einfach Tomb Raider alias .

22 Jahre und zu viele Spiele, um sie alle zu zählen. In Shadow of the Tomb Raider plündert Lara wieder zahlreiche Gräber. Anlässlich des neuen Abenteuers blicken wir auf die berühmtesten Abenteuer der Hauptreihe zurück. Das sind die zehn besten Tomb-Raider-Spiele!
Dies ist eine Kooperation zwischen GamersCheck und ZoominGames Deutschland

Platz 10: Tomb Raider (2013)

Trotz erfolgreicher Wiederbelebung in zeichnete sich in Underworld ab, dass Lara möglicherweise wieder auf der Stelle treten könnte. Deswegen wurde schon frühzeitig an einem radikalen Reboot der Reihe gearbeitet. 2013 sollte Tomb Raider die Figur der Lara Croft facettenreicher gestalten, als es mit der knallharten, makellosen Abenteurerin möglich gewesen wäre.
Obwohl gute Vorsätze vorhanden waren, wurde eine konsequente Charakterentwicklung rasch fallen gelassen. Während sich Lara beim ersten Abschuss eines Hirsches noch unter Tränen entschuldigt, meuchelt sie kurz darauf ganze Menschenscharen, ohne mit der Wimper zu zucken. Auch wenn der frische Anstrich gut bei der Masse ankam, verlor Tomb Raider mit seinem Action-Fokus und den wenigen, kleinen Gräbern seine ursprüngliche Linie.

Platz 09: Tomb Raider 5 – Die Chronik

Totgesagte leben länger. Nachdem Lara Croft zum Ende von Tomb Raider IV vermeintlich den Löffel abgegeben hatte, wurden in Tomb Raider 5 – Die Chronik einige bislang unerzählte, voneinander unabhängige Abenteuer von Lara im Rahmen einer Trauergesellschaft nacherzählt. Die Reise führt nicht nur in Miss Crofts Jugend, sondern auch an Schauplätze wie ein russisches Atom-U-Boot, ein High-Tech-Gebäude oder Rom. Angesichts der Nötigung seitens Eidos, der damalige Entwickler Core Design müsse jedes Jahr einen neuen Teil veröffentlichen, ließen sich der technische Rückstand und einige Mechaniken, die antiquierter waren als so manche Artefakte des Spiels, nicht länger schönreden.

Platz 08: Tomb Raider IV – Die letzte Offenbarung

In wurde ein weniger geradliniges Leveldesign nur angedeutet. Die letzte Offenbarung ging 1999 schließlich einen mutigen Schritt Richtung Offenheit und machte viele Gebiete erneut betretbar. Zum ersten Mal wurde der Schauplatz im gesamten Spiel, das Tutorial-Level ausgenommen, nicht gewechselt. Ägypten gab trotz Sand bis zum Abwinken einen abwechslungsreichen Schauplatz ab und der Titel konzentrierte sich wieder vermehrt auf echte Gräber. Es gab zwar einige Detailverbesserungen und einen spannenden Wettlauf zwischen Lara und ihrem ehemaligen Mentor Werner von Croy, dennoch bot Tomb Raider IV nur mehr vom selben Gameplay, da Core Design keine Zeit gelassen wurde, an einer neuen Engine zu arbeiten.

Platz 07:

Mit Tomb Raider Underworld endete die mit Legend begonnene Trilogie, die das Schicksal von Laras Familie und die Geschichte rund um Excalibur abschloss. Trotz damals atemberaubend schöner Grafik und exotischer Schauplätze wie dem thailändischen Dschungel war Underworld erzählerisch deutlich schwächer als Legend und Anniversary. Vor allem wegen des Fehlens echter Bosskämpfe mangelte es der ohnehin flachen Spannungskurve an Spitzen. Dafür brachte Tomb Raider Underworld einige neue Rätselmechaniken mit, die eine kleine Evolution, aber noch lange keine Revolution wie der Reboot darstellten.

Platz 06:

So bahnbrechend das erste Tomb Raider war, es ist zugegebenermaßen nicht besonders gut gealtert. Da Entwickler Crystal Dynamics praktischerweise nach Legend ohnehin wieder auf die Rückkehr von Jaqueline Natla zusteuerte, war es nur logisch, den Bösewicht aus dem ersten Teil in Erinnerung zu rufen. Lara suchte inzwischen deutlich akrobatischer nach alten Relikten als noch elf Jahre zuvor, deshalb musste Tomb Raider Anniversary von Grund auf neu entwickelt werden, ohne die Treue zum Original zu verlieren. Allerdings ist das Remake von 2007 nicht ganz so mutig wie etwa die Neuauflage von Resident Evil 2.

Platz 05: Tomb Raider

In einer Zeit, in der die abenteuerliche Archäologie eine von Männern wie Indiana Jones beherrschte Domäne war, schaffte es eine völlig neue Figur, eine Frau, – sicher nicht nur wegen ihrer weiblichen Attribute zu einer der gefragtesten Adventure-Heldinnen ihrer Zeit und weit darüber hinaus zu werden. Erkundung, Rätsel, Action und ein bisschen Geschichte machten den ersten Teil zu einem Spiel, das sich 1996 frisch und neu anfühlte und insgesamt ein befriedigendes Erlebnis bot. Ohne das erste Tomb Raider wäre Lara heute nicht das, was sie ist: Kult.

Platz 04: Tomb Raider Legend

Tomb Raider: The Angel of Darkness bot eigentlich eine tolle Story, die Lara in ein düstereres Licht rückte. Auch wenn der sechste Teil tolle Ansätze hatte, wurde er vom überarbeiteten Entwickler Core Design verbuggt und unfertig wirkend fertiggestellt. Kaum wiederauferstanden, hätte es Laras letzter Sargnagel sein können, doch dann beauftragte Eidos Crystal Dynamics mit Tomb Raider Legend und die Archäologin stieg wie ein Phönix aus der Asche empor. Eine völlig neue Engine, die aus ihren Ketten befreite neue Steuerung und ein stärkerer narrativer Fokus machen Legend zu einem der besten Tomb-Raider-Spiele, die bis dato existieren.

Platz 03: – Starring Lara Croft

In Tomb Raider II war Lara nicht länger nur eine Newcomerin, sie war bereits eine Ikone. Zwar stimmte ihr Schöpfer Toby Gard nicht mit der Richtung überein, die sie als Freizeitmodel einschlug, und stieg aus dem Schaffensprozess aus, aber auch ohne ihn schaffte es Tomb Raider II mit seiner Suche nach dem Dolch von Xian zum Superstar auf dem PC und der Playstation! Einige kritisierten die ausladenderen Schießeinlagen im Vergleich zum Vorgänger, doch Teil 2 war so viel abwechslungsreicher und reichhaltiger. Noch dazu konntet ihr erstmals das dekadente Anwesen der Britin ausgiebig erkunden und ganz ungestört von Gegnern mit ihr herumturnen.

Platz 02: Rise of the Tomb Raider

Bis jetzt ist Rise of the Tomb Raider der beste Teil der Reboot-Reihe, doch muss man über einige Klischees hinwegsehen, ist der Mittelteil der aktuellen Trilogie ein atemberaubender Anblick, der auch spielerische Tiefe hat und die heiß geliebten Gräber wieder zurückbringt. Lara ist nicht länger ein verirrtes Mädchen, sondern endlich die Grabräuberin, die wir kennen. Noch dazu konnte man jederzeit den sich zuspitzenden Konflikt mit Trinity entschleunigen, indem man sich in frei erkundbaren Arealen mit Materialien eindeckte.

Platz 01: Tomb Raider III – Adventures of Lara Croft

Mit Tomb Raider III war die ursprüngliche Reihe in Höchstform. Nie sahen die Dschungel vor Laras pixeligen Augen dichter, Wüsten nie trockener und Saurier gefährlicher aus. Teil 3 vereinte das Beste aus den Vorgängern und verbesserte es sogar. Zum ersten Mal waren die Level nicht strikt linear aufgebaut. Selbst die Reihenfolge, in der man die thematisch sehr abwechslungsreichen Länder auf der Suche nach mystischen Meteoritensplittern besuchte, konnte man selbst bestimmen. Deshalb und wegen des für damalige Verhältnisse hervorragenden Sounddesigns ist Tomb Raider III auch heute noch einen Blick wert.

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